Testbericht Lexicon U42S

Von Alexander Weber - Beat 8/09

Beat 8/09
Beat 8/09

Mit dem U42S präsentiert Lexicon eine Recording-Lösung für Computerstudios mittlerer Größe, denn rückseitig bietet das Interface vier hochwertige, rauscharme Mikrofoneingänge. Da nicht nur Lexicon, sondern auch der renommierte Recording-Spezialist dbx zum Harman-Konzern gehört, entschied man sich bei den Vorverstärkern folgerichtig für die hochwertige Analogtechnologie aus diesem Haus. Hinzu kommen ebenfalls vier analoge Line-Eingänge in Form von Kombibuchsen sowie eine analoge Stereosumme zum Anschluss an die Aktivmonitore. Die für den Betrieb von Studiomikrofonen erforderliche 48-Volt-Phantomspeisung ist mit zwei Tastern auf der Rückseite in Zweiergruppen zuschaltbar.

Fazit: Selten war ein Audiointerface so stimmig, leicht zu bedienen und vor allem so schön anzuschauen wie Lexicons neues U42S. Dank seines wohlüberlegten Konzepts hat es das Zeug zur universellen Schaltzentrale. Denn vom MIDI-Anschluss über die hörbar hoc-wertigen Vorstufen bis hin zur Digitalschnittstelle wurde hier an alles gedacht, was im Computerstudio wichtig ist. Mit Blick auf die dbx-Technologie, das clevere Design und die hochwertige Ausstattung geht auch der gehobene Preis in Ordnung

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