Testbericht JBL VerTec VT 4886
Von Anselm Goertz - Production Partner 6/10
Fazit: Mit der VT4886 erweitert man bei JBL die Vertec-Line-Array-Serie zu den kleinen Systemen hin. Dem 3-Wege-Prinzip mit RBI-Mittelhochtoneinheit blieb man trotz der kompakten Abmessungen treu, so dass beachtliche acht Treiber in dem kleinen Gehäuse untergebracht wurden. Die Trennung erfolgt komplett passiv, nur der optionale Subwoofer VT4883 wird aktiv an die Tops angekoppelt, was bei Bedarf auch mit einer Cardioid-Anordnung im Verhältnis 2:1 möglich ist.
Die große Stärke des VT4886 dürfte die enorme Flexibilität von der Einzelbox über kleine Arrays, über die Club-PA bis hin zur vollwertigen PA in größeren Arrays sein. Hinzu kommen die Kombinationen mit den großen Vertec-Systemen als Down- und/oder Frontfill. Verarbeitung und Handling der kleinen Vertecs erfüllen alle Anforderungen. Nicht nur sie sind in jedem Fall so professionell, wie man es bei einem solchen System erwartet: Auch die Ergebnisse von Messtechnik und Hörtest überzeugten.

