Testbericht GENELEC 8040A und 8050A

Von Anselm Goertz - Production Partner 9/04

Production Partner 9/04
Production Partner 9/04

Klanglich sind beide Modelle in allen Lagen absolut neutral. Die Höhen sind völlig unaufdringlich und fein abgestimmt, was auch bei größeren Abweichungen von der optimalen Hörpositioner halten bleibt. Für die Bässe würde man sich evtl. etwas mehr Präzision wünschen, was allerdings so sehr auch vom Raumabhängig ist, dass eine neutrale Aussage hier fast unmöglich ist. Ein weiterer großer Pluspunkt war die saubere und eng abgegrenzte Ortung einzelner Quellen, die von den 8000ern erzeugt wurde. Trotz allem braucht sich keines der beiden Modelle vor Hörern zu fürchten, die es auch mal was lauter mögen. Für ihre Größe spielen die Genelecs auch bei schon fast extremen Pegeln noch recht entspannt mit, bis dann je nach Musikmaterial der Tieftöner irgendwann an seine natürlichen Grenzen stößt.

Fazit: Die beiden größeren Modelle aus der neuen 8000er-Serie von Genelec wissen in jeder Hinsicht voll zu überzeugen. Klanglich exzellent und messtechnisch vorbildlich stellen sich die 8040A und 8050A in unserem Test dar. Hinzu kommt die sehr flexible und einfache Aufstellung sowohl aus mechanischer wie auch aus akustischer Sicht. Die Bestückung ist hochwertig und die Verarbeitung standesgemäß für ein professionelles Werkzeug. Streiten mag man sich über das Design des Gehäuses. Aber das ist letztendlich eine Geschmacksfrage, und aus technischer Gesicht ist das Gehäuse auf jeden Fall gut gelungen. Die Preise von 1.670 Euro für die 8040A und von 2.760 Euro für die 8050A, jeweils für das Paar, erscheinen äußerst angemessen.

© 1998 - 2012, alle Rechte bei Dr.W.A.Günther AudioSystems · Home · GENELEC Startseite · Δ Nach oben