Im Vergleich mit anderen Monitoren dieser Preisklasse liefern die 8030A das mit Abstand analytischste Klangbild ohne Betonungen oder gar Beschönigungen. Das hat den Vorteil, dass ein guter Mix auch wirklich klasse klingt und sich bei schlechtem Material bereits beim ersten Hören die meisten Schwächen offenbaren.
Die 8050 ist eben ein echtes Arbeitstier und dank des hohen Maßes an Neutralität auch im Broadcastsektor sehr verbreitet. Genelec haben ihre Hausaufgaben gemacht, die 8050 ist durchweg zu empfehlen.
Schon frisch ausgepackt, punktet die Genelec-Anlage mit einer feinen Auflösung und einer hohen Trennschärfe der Schallereignisse, ergänzend durch eine sehr gute Tiefenstaffelung. Dieser erste Eindruck verbessert sich nach zweitägiger Einspielzeit sogar noch.
Der Genelec-Monitor erreichte in allen Disziplinen beste Noten und bietet dem Hörer ein Höchstmaß an Präzision und Abbildungstreue bei einer gleichzeitig vorbildlichen Neutralität!
Bei der Tiefenstaffelung und Stereo-Ortung erzielen beide Monitore nahezu optimale Ergebnisse. Bemerkenswert ist auch, dass ihr Klangcharakter über einen weiten und alltagstauglichen Lautstärkebereich konstant bleibt und eine horizontale Abweichung von der optimalen Hörposition nicht gleich mit wesentlichen Klangänderungen quittiert wird.
Die beiden größeren Modelle aus der neuen 8000er-Serie von Genelec wissen in jeder Hinsicht voll zu überzeugen. Klanglich exzellent und messtechnisch vorbildlich stellen sich die 8040A und 8050A in unserem Test dar. Hinzu kommt die sehr flexible und einfache Aufstellung sowohl aus mechanischer wie auch aus akustischer Sicht.
Die erweiterte DCW-Technologie besticht durch phänomenale räumliche Abbildung: herausragend die Präzision und Dimension der Tiefen, die Klarheit in den unteren Mitten und die natürliche Abbildung der Höhen mit feinsten Transientenkonturen. Ein Gewinner auf der ganzen Linie.